Skip to content
Skip to content
Menu
Was tun?! Netzwerk
  • Strategiedebatte
    • Warum wird die AfD immer stärker?
    • Wie umgehen mit der AfD? – Veranstaltungsreihe
    • Bericht von der Sommerakademie 2025 in Bielefeld
    • Diskussionsforum Strategiedebatte 2025
    • „Was tun?! Netzwerk“ Diskussionspapier 04/2025
    • Strategiedebatte Auswertung Bundestagswahlen
  • Veröffentlichungen
    • Newsletter des „Was tun?!“ Netzwerkes
    • Stellungnahmen des „Was tun?!“ Netzwerkes
  • Letzter Kongress
  • Themenspeicher
  • Kontakt
  • Spenden
Was tun?! Netzwerk

Warum wird die AfD immer stärker?

Online-Veranstaltung mit Prof. Dr. Joachim Hösler
Termin: Freitag, 23. Januar – Beginn um 19 Uhr

 
Die AfD wird immer stärker. Es gibt viel Ratlosigkeit. Diskutiert wird über Brandmauern, Massendemonstrationen, Einbindungs-, Verbots- und Isolierungsstrategien. Doch die AfD hat alle Empörungswellen nicht nur überstanden, sondern ihr Einfluss ist trotzdem immer weiter angewachsen.

Droht damit ein neuer Faschismus? Das war das Schwerpunktthema in der Online-Debatte am 20. November mit Artur Pech und Urich Schneider.

Am 23. Januar möchten wir diese Debatte mit Joachim Hösler [Mitherausgeber der Marxistischen Blätter und Osteuropa-Historiker an der Uni Marburg] fortsetzen.

In seinem einleitenden Beitrag wird sich Joachim dafür auf Reinhard Opitz und dessen Formierungsbegriff beziehen. Außerdem auf Natascha Strobl, die im Zusammenhang mit Parteien wie der AfD von einem „radikalisierten Konservatismus“ spricht. In einem Artikel für die neue Ausgabe der ‚Marxistischen Blätter‘ notierte Joachim dazu:

Die AfD nimmt im krisenhaften Kapitalismus drei Funktionen wahr: 1.) Unzufriedene wählen nicht links, nicht systemkritisch, sondern rechts, und bleiben damit systemkonform. 2.) Die Ethnisierung des Sozialen verschleiert die Widersprüche des Kapitalismus und erschwert damit antikapitalistische Kritik. 3.) Als parlamentarischer Arm rechtsextremer Bewegungen erhöht die AfD damit zugleich den Druck auf systemkritische Kräfte. Das setzt an Opitz an, der dazu bereits 1974 notierte, dass es mit der Tolerierung solcher Gruppen durch die herrschenden Kräfte diesen nicht um einen neuen Faschismus gehe, sondern um eine Drohung, und die darauf ziele, dass sich die Gesellschaft „subjektiv freiwillig“ angestrebten autoritären gesellschaftspolitischen Entwicklungen beuge. Antifaschismus heute müsse daher diese autoritäre Formierung durch die bürgerliche Politik kritisieren. Antifaschismus bedeute zudem für Abrüstung und Frieden zu kämpfen, denn nur damit seien die Voraussetzungen für eine progressive gesellschaftliche Entwicklung wieder herzustellen.

Um an der Veranstaltung teilzunehmen, müsst ihr euch über den folgenden Registrationslink anmelden:

Registrationslink Veranstaltung am 23. Januar

Unmittelbar danach wird euch ein individueller Zugangslink per Mail zugestellt, über den ihr euch am 23. Januar gegen 19 Uhr in die Veranstaltung einwählen könnt.

***

Zur Vorbereitung verweisen wir euch auf den Filmbericht von der Veranstaltung am 20. November und außerdem auf den Artikel von Joachim, den wir euch mit freundlicher Genehmigung des Verlags Marxistische Blätter zustellen können:

Filmbericht von unserer Veranstaltung am 20.11.2025

Artikel von Joachim Hösler zum Thema in den Marxistischen Blättern

Hinweisen möchten wir zudem darauf, dass sich in der jetzt im Versand befindlichen Ausgabe der Marxistischen Blätter eine Reihe von vielen weiteren guten Artikeln zu unserem Thema befinden. Das Heft kann für 14,50 EUR hier bestellt werden:

Marxistische Blätter

©2026 Was tun?! Netzwerk // Impressum // Datenschutz | WordPress Theme by SuperbThemes.com